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By Wolf-Dietrich Beecken

Mit großer Naivität lassen wir uns heute von Ärzten, Krankenkassen und der Gesundheitspolitik den Umgang mit Krebs diktieren. Nicht der mündige Bürger entscheidet über Vorsorge, Diagnostik, Therapie und wissenschaftliche Entwicklungen, sondern die vermeintlich zuständigen Akteure und Institutionen des Gesundheitswesens. Der Arzt und Wissenschaftler Wolf-D. Beecken macht uns in seinem Buch bewusst, dass Krebs eine sehr häufige und individuelle Bedrohung ist, die nur unzureichend mit Standardverfahren bekämpft werden kann.
Er leistet im besten Sinne Aufklärungsarbeit in einem undurchdringlich erscheinenden medizinischen Dschungel.

"Das kleine Buch vom Krebs" macht aus Laien mündige Gesprächspartner, aus Betroffenen Patienten, die auf Augenhöhe mit den Akteuren im Gesundheitswesen reden können.

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Das kleine Buch vom Krebs: Die Krankheit verstehen

Mit großer Naivität lassen wir uns heute von Ärzten, Krankenkassen und der Gesundheitspolitik den Umgang mit Krebs diktieren. Nicht der mündige Bürger entscheidet über Vorsorge, Diagnostik, Therapie und wissenschaftliche Entwicklungen, sondern die vermeintlich zuständigen Akteure und Institutionen des Gesundheitswesens.

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Im Internet gibt es zahlreiche Ärztebewertungsportale, die Patientenbewertungen der Ärzte veröffentlichen. Der Focus gibt jährlich eine Liste der besten Spezialisten für bestimmte Erkrankungen (darunter natürlich auch Krebserkrankungen) heraus, aus der inzwischen ein Buch geworden ist: Deutschlands umfangreichste Ärzteliste (2012). Außerdem verfügt jeder in einer Praxis tätige – also niedergelassene – Arzt über ein Netzwerk von Kollegen aus anderen Fachrichtungen, zu denen er bei speziellen Fragestellungen überweist.

Eine große Hilfe beim Bestreben, der Flut neuer Informationen Herr zu werden, stellen Behandlungsrichtlinien in Form von Leitlinien dar. Diese Leitlinien sind wahre Wälzer: Die aktuelle Leitlinie zum Bronchialkarzinom12 beinhaltet beispielsweise 164 Seiten, zum Mammakarzinom13 362 Seiten und zum Prostatakarzinom14 mehr als 600 Seiten. Die Leitlinien bilden die neuesten Errungenschaften zu den diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweisen der einzelnen Tumoren in gebündelter Form ab. Leitlinien erscheinen in unterschiedlicher Qualität.

Denn dafür müssten diese fehlerhaften Zellen über eine beträchtliche Ausstattung verfügen. Ein gewisser Teil der entarteten Zellen verfügt allerdings über genau diese Ausstattung. Was aber immer noch nicht heißen muss, dass tagtäglich bösartige Tumoren in uns wachsen. Die Erklärung dafür ist, dass unser Körper über hocheffiziente Reparatur- und Abwehrinstrumente für Krebszellen verfügt. Die Entstehung eines bösartigen Tumors beruht also nicht ausschließlich auf der Produktion „tumorfähiger“ Zellen, sondern auch auf einem Versagen der körperlichen Schutzfunktionen, die der Entwicklung von Krebs aus bösartigen Zellen normalerweise Einhalt gebieten.

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